Tageslosung
Donnerstag 19.07.2018
In deiner Hand, HERR, steht es, jedermann groß und stark zu machen.1.Chronik 29,12
Es kam unter den Jüngern der Gedanke auf, wer von ihnen der Größte wäre. Da aber Jesus den Gedanken ihres Herzens erkannte, nahm er ein Kind und stellte es neben sich. Lukas 9,46-47
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Lieber Karlheinz,

als wir Dich kennenlernten, hattest Du einen Vollbart und wehendes Haar.

Die Zeit verändert manches ... Aber nicht alles!

In vielen Dingen bist Du Dir treu geblieben. Wir schätzen Deine unkompliziert lockere Art und fühlen uns in der Kantorei wohl, weil hier jeder willkommen ist, der sich sängerisch betätigen möchte. Gottlob gibt es in diesem Chor keine ehrgeizige Altersobergrenze und kein »Vorsingen«, dafür gemütliche Runden nach den Proben und Aufführungen, Probenwochenenden mit gemeinsamen Wanderungen ...

Wie viele Aufführungen Du in Deiner Amtszeit hier vorbereitet und geleitet hast, mögen andere nachzählen. Allen gemein war eine gewisse Spontanität, mit durchaus heißer Nadel gestrickte Generalproben und (daraufhin) hochkonzentrierte Aufführungen, die viel Lob erhielten. Natürlich war da nie alles perfekt. Aber macht Perfektion wirklich glücklich?

Wir danken Dir, dass Du immer wieder den Mut und das Vertrauen in die Fähigkeiten Deiner Hobbysänger hattest, große Werke der Chorliteratur zu stemmen. Wie kann man die Musik von Schütz, Bach und Händel, Haydn, Mozart, Brahms und Dvorak besser erleben als beim aktiven Musizieren?

Dass Du weiterhin aktiv musizieren wirst, daran zweifeln wir nicht. Wir freuen uns darauf, Dich immer mal wieder an Orgel und Klavier oder möglicherweise (?) sogar im Tenor zu hören.

Bettina Hennig für die Kantorei

Lieber Herr Kaiser,

in den vergangenen Jahren haben wir in der Kurrende viel schöne und für uns prägende Zeit mit Ihnen verbracht und sind als Gruppe immer mehr zusammen gewachsen. Dazu haben auch die tollen Singwochenenden und -rüstzeiten in Vielau, Rosenthal und Hiddensee beigetragen, auf welchen wir neben viel Freizeit auch immer genug Zeit für die neuen Musicals und Singspiele hatten.

Unvergessen sind die vielen Festgottesdienste in unseren Kurrende-Mänteln und die stimmungsvollen Christ-Vespern an Heilig Abend.

Die in der Kurrende einstudierten Lieder haben mich dabei nicht nur im Gottesdienst, sondern auch im täglichen Leben erfreut und begleiten mich und meine Familie jeden Tag. Dafür möchte ich Ihnen auch im Namen der gesamten Kurrende herzlich danken.

Ihre Katharina Sehmsdorf für die Kurrende

Der Sing- und Spielkreis grüßt und dankt!

Fast jeden Mittwoch rasen kleine »Affen« durch das Blumhardt-Zimmer.

Nach einigen Liedern und einer Geschichte kommt Schwung in die Kinder. Wir singen »Lieblingslieder«. Am Ende teilen wir Brot und schließen mit einem Segensritual.

Lieber Karlheinz Kaiser – vielen Dank für die vielen lustigen, bewegten und besinnlichen Lieder. Wir singen sie weiter und Dir wünschen wir viele gute Töne, Pausen, Harmonie und Dissonanzen (im rechten Maß), beschwingte Dreiertakte und schreitende Vierertakte, ... gute »neue« Zeit!

Es grüßen der Sing- und Spielkreis und Maria Salzmann

Singen macht froh

Eine lange Ära der Kirchenmusik der Friedenskirche Radebeul unter Kantor Karlheinz Kaiser geht zu Ende. 1994 hat er den Staffelstab von KMD HansBernhard Hoch (er wirkte von 1954 bis 1993) übernommen. Kirchenmusikalisch ist Radebeul eine begehrte Gemeinde. Viele bisherige Kantoren haben länger als 20 Jahre hier gewirkt. So auch Kantor Karlheinz Kaiser. Unter seiner Leitung haben wir Chorsänger viele musikalische Höhepunkte erlebt. Zwei bis drei große Werke im Jahr, Passionsmusiken, zum Bußtag ein großes Werk und in der Weihnachtszeit Kantaten des Weihnachtsoratoriums.

Ein ganz besonderer Höhepunkt war die Aufführung der H-Moll-Messe von Johann Sebastian Bach. 

Im Rahmen des Radebeuler Orgelsommers und zum Herbst und Weinfest kamen auch immer wieder der Kammerchor und der Gospelchor mit verschiedenen Werken zum Einsatz. Mehrere Male im Jahr haben wir mit Chormusik die Gottesdienste ausgestaltet.

Die Hauptproben zu den Konzerten waren häufig von der bangen Frage geprägt: Wird das Konzert gelingen oder nicht? Schließlich gab es nur eine Probe mit dem Orchester zusammen, wo alles steht oder fällt. Der Applaus und viele anerkennenden Rückmeldungen der Zuhörer haben alle Befürchtungen danach schnell zerschlagen.

Für mich ist die Kirchenmusik eine wesentliche Säule des missionarischen Gemeindeaufbaues. Menschen werden durch die Beteiligung in Chören, der Band, als Musiker und vor allem als Besuchern der Kirchenmusiken mit der biblischen Botschaft in Verbindung gebracht.

Besondere Gemeinschaftserlebnisse waren in seiner Zeit die beiden Chorreisen nach Israel und Griechenland. Es ist Tradition geworden, mit dem Kammerchor Anfang September zu einem gemeinsamen Probenund Wanderwochenende aufzubrechen. Zu den schönen Gewohnheiten gehört auch das wöchentliche Beisammensein nach der Chorprobe. Wer nicht gleich nach Hause will, bleibt noch für ein – zwei Stunden. Bei mitgebrachten Getränken und Knabbereien geht dann der Gesprächsstoff nicht so schnell aus.

Für mich ist das Singen im Chor aus meinem Lebensrhythmus nicht mehr wegzudenken. Singen macht mich froh und hebt meine Lebensqualität. Dafür bin ich der Gemeinde, dem Chor und vor allem unserm Kantor Karlheinz Kaiser sehr dankbar.

Michael Mäthger

Alles Gute auf den Weg

ich schätze Karlheinz Kaiser als guten Kirchenmusiker, der unser Gemeindeleben mit seiner Musik in vielfältiger Weise bereichert hat.

Er hat es verstanden, sehr gute Musiker zu gewinnen und schöne Konzerte in unserer Gemeinde zu organisieren. Damit hat er einen wichtigen Beitrag zum Kulturleben der gesamten Stadt geleistet. Ich wünsche ihm alles Gute und dass er der Musik auch weiterhin verbunden bleibt!

Angelika Werner, Kantorin in der Johanneskapelle

Lieber Karlheinz,

eine Liebesbeziehung war es sicher nicht, Du und der Kirchenvorstand. Es gab in früheren Zeiten Missverständnisse, auch Verletzungen, aber Du hast Dich trotzdem nie wirklich beirren lassen, bist Deinen Weg in Deiner Art einfach weitergegangen und kannst nun auf ein reiches musikalisches Leben in unserer Gemeinde blicken.

Besonders geschätzt an Dir habe ich immer Deine Offenheit für neue musikalische Ideen und Deine zumindest äußerliche Gelassenheit und Flexibilität in Katastrophenfällen. Kein zu spät zur Probe erscheinender Trompeter, keine sich streitenden Oboisten, keine kurzfristig erkrankten Geigerinnen konnten Dich ernsthaft erschüttern, und es wurde irgendwie eine Lösung gefunden!

Auch Dein meisterhaftes Improvisieren an der Orgel zu biblischen Texten ist mir besonders in Erinnerung geblieben. Und überhaupt das Orgeln! Wie gut bist Du mit der wirklich schwierig zu meisternden pneumatischen Friedenskirchenorgel zurechtgekommen, gerade auch beim Begleiten. Und wir Musiker haben immer gern mit Dir zusammengespielt, einfach weil es unkompliziert war!

Nun, den Rentner sieht man Dir trotz der vielen geleisteten Arbeit gar nicht an, und das lässt mich hoffen, dass wir auch in Zukunft von Deinen musikalischen Gaben profitieren können, in welcher Form auch immer. Vorerst sage ich einfach nur: Danke!

Stephan Pätzold für den Kirchenvorstand und die Kirchenmusik-Kommission