Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine
Gästebuch
hinterlass
Deine Spuren
» einschreiben
Sie engagieren sich in sehr vielfältiger Weise in unserer Gemeinde:
- Als Mitglied des Kirchenvorstandes
- Redaktion des "Friedensgrußes" (in Zusammenarbeit mit Pfarrer Salzmann)
- Vorsitzender des Evangelischen Schulvereins Radebeul
- Vorsitzender des Arbeitskreises Öffentlichkeitsarbeit in der Friedenskirche
- Leiter eines Hauskreises
Was machen Sie hauptberuflich?
Nach meiner Schriftsetzerlehre 1990 kam ich in die Druckerei B. KRAUSE. Mein Großvater kaufte in den dreißiger Jahren diesen Betrieb von Herrn Bernhard Krause ab. Seitdem ist die Firma, welche außerdem noch Kartonagen herstellt und einen Verlag betreibt, ein Familienbetrieb. Außerdem bin ich Mitglied im IHK-Prüfungsausschuss für die Berufsrichtungen Mediengestalter und Offsetdrucker.
Erzählen Sie doch mal, wie Sie zu Ihren
Ehrenämtern gekommen sind:
Die meisten wurden an mich herangetragen. Seit 1996 wohne ich mit meiner Frau Beate in Radebeul auf der Wilhelm-Eichler- Straße. Wir waren bemüht, einen guten Kontakt zur Friedenskirchgemeinde zu bekommen, welches uns anfangs sehr schwer fiel. Wir wollten etwas in der Gemeinde bewirken und uns selbst einbringen. Durch den Druck des "Friedensgrußes" in unserer Druckerei kam mir der Gedanke, die Gestaltung zu überarbeiten und so die Attraktivität dieses Blattes zu erhöhen. Dies stellte ich im Kirchenvorstand vor und dort fiel die Idee auf fruchtbaren Boden. Da im KV noch ein Platz frei war, wurde ich im Jahre 2000 in den Kirchenvorstand berufen.
Im September 2002 wurden Sie mit 222 Stimmen wieder in den Kirchenvorstand gewählt. Wo setzen Sie in dieser Funktion Ihre Schwerpunkte?
Ich sehe meine Stärken in der Öffentlichkeitsarbeit, in deren Kommission ich tätig bin. Auch liegen mir gemeindeübergreifende Veranstaltungen (z.B. "Pro Christ") und der Kontakt zu anderen Gemeinden am Herzen.
Mit welchen Aufgaben befasst sich die Öffentlichkeitskommission sonst noch?
In der vergangenen Zeit beschäftigte uns die Entwicklung eines neuen Logos für unsere Kirchgemeinde. Dieses Projekt ist jetzt so gut wie abgeschlossen. Weiterhin halten wir den Kontakt zur Presse und entwickeln zusammen mit dem Medien-Büro von Florian Wentzel eine eigene Website für den "Friedensgruß" unter der Adresse: www.friedensgruss.de.
Was sind die Gründe für das Engagement
für eine evangelische Grundschule?
Mein Neffe geht in Pirna in eine evangelische Grundschule. Dadurch wurde mein Interesse an dieser Schulform geweckt. Unser Sohn Matthäus - jetzt 5 1/2 Jahre - sollte auch in solch eine Schule gehen. Anfang 2002 trafen sich einige interessierte Eltern des Kinderhauses und bereiteten die Gründung eines Schulvereins vor. Seit dem 17. September 2002 besteht der Evangelische Schulverein Radebeul e.V., dessen Vorsitzender ich bin. Am letzten Mittwoch haben wir die gute Nachricht erhalten, dass einem Start der Schule in diesem Jahr nichts mehr entgegenstehen wird. Der Stadtrat beschloss die Kreditfinanzierung unserer Schule. Dadurch schaffen wir die ersten 4 Jahre Eigenfinanzierung, bis der Freistaat mit einspringt.
Die Arbeit als Vorsitzender des Schulvereins
braucht sicher sehr viel Zeit. Wie oft treffen Sie sich?
Aller 14 Tage trifft sich der Verwaltungsrat, welcher aus 12 Personen besteht. Darüber hinaus bündeln sich bei mir viele Kontakte zur Stadt, zum Regionalschulamt, zur Presse, zu den fast 100 Mitgliedern, inkl. Postverkehr etc.
Gibt es noch Zeit für andere Hobbies?
In meiner freien Zeit spiele ich gern Badminton und mache Musik. Im Winter fahre ich schon seit über 10 Jahren im Rahmen einer Rüstzeit ins Kleinwalsertal zum Ski-Fahren. Seit drei Jahren bin ich selbst Rüstzeitleiter und fahre zusammen mit meiner Familie in diese schöne Gegend.
Wie schaffen Sie es, alle Ihre Ämter und
Ehrenämter unter einen Hut zu bekommen?
Da staune ich manchmal selbst. Ich bin zu den einzelnen Ämtern gekommen, weil ich "als Christ " etwas bewirken will und mich aktiv einbringen will. Ich bin dankbar, wenn Gott mir die Kraft dazu gibt. Allerdings überlege ich, wie ich effektiver mit meiner Zeit umgehe: Was ist nützlich, was ist mir wichtig und worauf kann ich verzichten - nach der bekannten These "simplify your life".
Das Interview wurde aus der Friedensgruß Ausgabe Juni/Juli 2004 Entnommen.













