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Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine

Tageslosung für Mittwoch

08.09.2010

Seid nicht halsstarrig, sondern gebt eure Hand dem HERRN und kommt zu seinem Heiligtum. (2.Chronik 30,8)

Der Herr sprach zu dem Knecht: Geh hinaus auf die Landstraßen und an die Zäune und nötige sie hereinzukommen, dass mein Haus voll werde. (Lukas 14,23)

FRIEDENSGRUSS

Ausgabe:
08-09/10

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Aufmacherbild: Leitbild unserer Gemeinde

Leitbild unserer Gemeinde

Liebe Gemeinde,

der Kirchenvorstand hat in seiner Sitzung am 1. Juni 2004 das vom GET erarbeitete Leitbild unserer Gemeinde beschlossen.

Sie erinnern sich: Zum Gemeindefest 2003, also etwa vor einem Jahr, veröffentlichten wir einen Entwurf, der dann in vielen Gruppen der Gemeinde diskutiert wurde. Eine Menge Gedanken und Ideen erreichten uns. Wir mussten uns für deren Aufarbeitung Zeit nehmen. Das fiel manchmal schwer, aber andererseits bereitete diese Arbeit auch Freude.

Wir fanden Bibelstellen als Leitsätze für die einzelnen Abschnitte. Außerdem steht nun gleichsam hinter den Formulierungen jedes Abschnittes jeweils eine Fragestellung. Damit ist ein Weg durch das Leitbild hindurch beschrieben:

  • Wo kommen wir her?
  • Wer sind wir?
  • Was ist uns wichtig?
  • Was tun wir?
  • Wie gehen wir weiter?

Nun wollen wir uns als Gemeinde mit dem Leitbild auf den Weg machen. Die Gemeindemitarbeiter werden das Leitbild bis Jahresende für ihr jeweiliges Aufgabengebiet untersetzen.

Manches ist in den letzten Monaten schon begonnen worden, z. B. die Arbeit am Gemeindelogo. In der Kirchenvorstandssitzung Anfang Juli ist beschlossen worden, im Anschluss an das GET-Projekt zwei weitere Vorhaben auf den Weg zu bringen: Wir wollen im Rahmen einer Gemeindeakademie Gemeindeglieder auf eine ehrenamtliche Arbeit in unserer Gemeinde vorbereiten, und wir wollen die Gemeindearbeit in jedem Jahr unter ein gemeinsames Jahresthema stellen. Über diese Vorhaben werden wir berichten.

Das GET-Team hat seine fast zweieinhalb Jahre dauernde Arbeit abgeschlossen. Der Kirchenvorstand wird das Team im Gottesdienst in der Friedenskirche am 29. August 2004 aus seiner Verantwortung entlassen.

LEITBILD DER FRIEDENSKIRCHGEMEINDE RADEBEUL

1: Was wir hörten und erfuhren, was uns die Väter erzählten, das wollen wir unseren Kindern nicht verbergen. (Ps. 78)

Gedenkplatte vor unserem Pfarrhaus.

Der Name "Friedenskirchgemeinde" ist uns Vermächtnis und Auftrag. Er ist zurückzuführen auf den Waffenstillstand zu Kötzschenbroda zwischen Sachsen und Schweden im Jahre 1645. Die Altarfenster der Friedenskirche erzählen Geschichten von Frieden, Gerechtigkeit und Barmherzigkeit. Diese Werte wollen wir bewahren.

2: Es gibt verschiedene Kräfte, aber es ist ein Gott, der alles in allem wirkt. (1. Kor. 12)

Weil sich viele Menschen mit unterschiedlichen Begabungen in die Gemeinde einbringen, kann ein vielfältiges Gemeindeleben gedeihen. Das ist ein Geschenk. Unsere Aufgabe ist es, diese Vielfalt zu pflegen, zu fördern, in Einklang zu bringen und Kräfte zu bündeln. Gottes Wort ist uns Wegweiser. Es verbindet uns in der Nachfolge Jesu Christi, des Bruders im Heiligen Geist.

3: Denn siehe, das Reich Gottes ist mitten unter euch. (Lk. 17)

Wir erfahren Gott als liebenden, als schaffenden, als verborgenen Gott; als Gegenüber und als Freund. Gottes Reich wird sichtbar, wo wir einander tragen, Freude weitergeben und Leid teilen. Im Gottesdienst erleben wir Tiefe und Weite des Glaubens und unsere Zusammengehörigkeit.

4: ...einen neuen Himmel und eine neue Erde (Offb. 21)

Ora et labora, das Beten und das Handeln, sind zwei Seiten unseres Lebens. Altes und Neues Testament bestärken uns in der Hoffnung, dass eine bessere Welt kein Traum bleiben muss. Wir schweigen nicht zu den Missständen bei uns und in der Welt, und wir mischen uns ein, wenn es um Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung geht. Wir arbeiten zusammen mit Christen anderer Gemeinden und Nichtchristen. Wir bekennen unseren Glauben durch Reden und Handeln.

5: ...er aber zog seine Straße fröhlich. (Apg. 8)

Wir vertrauen auf Gottes Geleit. Wir öffnen uns neuen Erfahrungen. In Verbindung zu den Mitmenschen und zu Gott gehen wir unseren Weg als Gemeinde. Wir wissen,  dass wir nicht vollkommen sind und der Vergebung durch Gott und Menschen bedürfen.

letzte Aktualisierung: 29.07.2010
51530226.09.2006